Das sieht nach einem Stinkenden Storchschnabel aus — vermutlich Stinkender Storchschnabel, auch „Ruprechtskraut“ genannt.
Erkennungsmerkmale auf deinem Foto:
- kleine rosa-violette Blüten mit 5 Blütenblättern
- rundlich gelappte Blätter
- dünne verzweigte Stängel
- wächst gern an Mauern, schattigen Wegrändern und zwischen Steinen
Wenn man die Blätter zwischen den Fingern reibt, riecht die Pflanze oft etwas streng oder würzig — daher der Name „stinkend“.
Sie ist einheimisch und wichtig für Insekten. Manche nutzen sie auch traditionell als Heilpflanze.
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Stinkender Storchschnabel wurde in der Volksheilkunde schon seit dem Mittelalter verwendet. Traditionell schrieb man der Pflanze unter anderem folgende Wirkungen zu:
- blutstillend bei kleinen Wunden
- entzündungshemmend
- adstringierend („zusammenziehend“) wegen der Gerbstoffe
- unterstützend bei Durchfall oder Magenbeschwerden
- äußerlich für Hautprobleme, schlecht heilende Stellen oder Zahnfleisch
Früher machte man daraus oft Tee, Umschläge oder Tinkturen.
Wichtig: Für viele dieser Anwendungen gibt es heute keine starke wissenschaftliche Bestätigung nach modernen medizinischen Standards. Deshalb gilt sie eher als traditionelle Heilpflanze als als gesichert wirksames Arzneimittel. Außerdem sollte man Wildpflanzen nicht einfach selbst medizinisch verwenden, ohne sichere Bestimmung und Wissen über Dosierung.
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